Warum Feedback so wichtig ist für gute Präsentationen und Vorträge

Das Johari-Fenster

Das Johari-Fenster ist ein grafisches Schema zur Darstellung bewusster und unbewusster Persönlichkeits- und Verhaltensmerkmale zwischen einem selbst und anderen bzw. einer Gruppe. Entwickelt wurde es 1955 von den amerikanischen Sozialpsychologen Joseph Luft und Harry Ingham. Mit Hilfe des Johari-Fensters wird vor allem der so genannte blinde Fleck im Selbstbild eines Menschen illustriert.

Bei genauer Betrachtung wird deutlich, dass das aktive Einholen von Feedback jedem helfen kann, den eigenen Blinden-Fleck zu verkleinern und sich mehr Bewusstsein über das eigene Selbst zu verschaffen. Hieraus resultiert für den Proaktiven ein langfristig vergrößertes Selbstbewusstsein!

Zusammenfassung

Wer seine Augen und das Johari-Fenster via Feedback öffnet bzw. den Blick weitet, schöpft konsequent die Möglichkeiten der Selbstentwicklung aus. Denn: „Jeder ist sich selbst der Blindeste!“

Praxis-Tipp:

  • Kamera & Stativ ausleihen, hinten reinstellen und den Vortrag aufzeichnen.
  • Bei bewegter Performance ggf. einen Freiwilligen bitten mitzuschwenken. (Kamera sollte es im Bekannten- oder Freundeskreis irgendwo geben und Stative gibt‘s notfalls neu für unter 20.-)
  • ausgewählte Zuhörer im Vorfeld bitten, nach dem Vortrag mündlich oder schriftlich Rückmeldungen zu geben (hierzu ggf. Feedbackzettel im Vorfeld austeilen).